Sonntag 11. Januar 2009

Das Projekt „9. Mai 2010“

DER EUROPÄISCHE TRAUM
Der europäische Traum überdauert die Jahrhunderte! Mal strahlt er auf, mal ist er unsichtbar. Seit 1950 erlebt er eine wahre Wiedergeburt als Antwort auf die Folge der blutigen Konflikte, der gewaltsamen Auseinandersetzungen, die viel zu lange Nationen einander entfremdet hatten, die sich doch kulturell und geistlich so nah verwandt sind.

WEGE DES FRIEDENS
Seit 60 Jahren haben sich diese Nationen entschlossen, nunmehr einen neuen Weg zu gehen, den Weg des Friedens und der Freundschaft, der einträchtigen Versöhnung und der solidarischen Entwicklung. Aber auch dieser Weg scheint manchmal eng, steil und voller Hindernisse. Er fordert zähes Weitergehen, Hoffnung und Glauben. Jeder muss seinen kleinen Beitrag zum Gelingen dieses großartigen und zugleich noch unsicheren Werkes leisten, damit es unter unseren Augen wachsen kann.

ZUSAMMENWIRKEN
In vielen Bereichen des täglichen Lebens erfahren die Bürger Europas bereits die Fortschritte und Vorteile eines gemeinsamen Vorgehens. Aber die europäische Zusammenarbeit darf sich nicht auf wirtschaftliche, juristische, politische oder finanzielle Aspekte beschränken, wie es so oft scheinen will. Sie muss auch kulturell, künstlerisch, geistlich und religiös sein.

ZUSAMMEN LEBEN
Alle Teile der Gesellschaft sind betroffen davon, ob es gelingt, im Zusammenleben zu einem dauerhaften Frieden und einer gegenseitigen Hilfe zu kommen.

DIE FRAGE FÜR DIE ZUKUNFT
1950 bot der Schuman-Plan mit einem ganz konkreten Projekt eine echte Versöhnung zwischen den „Erzfeinden“ der Vergangenheit an: die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl („Montanunion“). Der 60. Jahrestag dieses Plans bietet die Gelegenheit, zurückzublicken auf den Weg, den die Europäische Union seitdem genommen hat, und die Frage nach ihrer Zukunft zu stellen. Der heutigen Generation scheint die Versöhnung abgeschlossen und selbstverständlich. Heute führt eine unaufhaltsame Globalisierung zu wachsendem partikularistischem Widerstand, so dass wir uns fragen müssen, wie wir in Zukunft zusammen leben und den stets gefährdeten Frieden sichern können.

EINE DEMONSTRATION EUROPAS
Die Diözesen von Metz und Verdun wollen gemeinsam den 60. Jahrestag des Schuman-Plans vom 9. Mai 1950 feiern. Sie arbeiten dabei zusammen mit geistlichen Gemeinschaften die den Prozess der Einigung Europas begleiten wollen, und die zum anderen ein Netzwerk von Konventen und religiösen Kommunitäten in Europa aufbauen.

ZUSAMMEN LEBEN ist das Kernthema, das wir für die Veranstaltungen aus Anlass der ersten 60 Jahre des europäischen Einigungsprozesses, wie ihn die Väter Europas nach dem Zweiten Weltkrieg eingeschlagen haben, anregen.

PRAKTISCHE HINWEISE
Auf dieser Internetseite finden Sie einen Überblick über unser Projekt. Es stellt sich bewusst in
- den historischen Kontext der Region, in der es stattfindet, und
- In eine Fortführung der geistlichen und liturgischen Bewegung, die seit vielen Jahren den geistlichen Gemeinschaften Europas des 9. Mai als Gedenktag empfiehlt

Diese praktischen Hinweise sollen Ihnen Hinweise geben, wie Sie sich an diesem Projekt beteiligen und wo Sie weiterführende Informationen bekommen können.


Organisationskomitee


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Brèves

31. Dezember 2009 - Individuelle Anmeldung

Wichtige Änderung des Termins! Anmeldung für den Tagen des Monats Mai 9, 2010 sind bis zum 31. März. Ich danke Ihnen allen, und gehen Sie nach Verdun und Metz!